Was ist Hypnose? |
|
Unter Hypnose versteht man die therapeutische Nutzung eines veränderten Bewusstseinszustandes (Trance). Diese veränderten Bewusstseinszustände treten bei vielen Menschen gelegentlich spontan auf, so beim monotonen Autofahren als Autobahntrance, bei monotonen Arbeiten oder in anderen Situationen. Der Betroffene ist nicht wach, schläft aber auch nicht; meist kann auch die Umgebung zumindest teilweise wahrgenommen werden. Der Hypnosetherapeut nutzt diese Trancezustände zur Behandlung von bestimmten Erkrankungen oder zur Beeinflussung bestimmter Lebensumstände (Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion) in dem er durch dialogische Aufforderungen mit dem Unterbewusstsein des Hypnotisierten kommuniziert (er gibt Suggestionen). Ziel ist die Anregung der Selbstheilungskräfte und/oder eine Willensstärkung. In Abhängigkeit vom Behandlungsziel sind unterschiedliche Trancetiefen möglich: |
|
| - | Leichte Trance wird als Wendung der Aufmerksamkeit nach innen erlebt. |
- |
In mittlerer Trance ist das Bewusstsein mit Phantasien, Gefühlen, Träumen, Körperphänomenen oder Erinnerungen beschäftigt. |
- |
In Tieftrance ist der Patient seiner realen Existenz nicht mehr bewusst. Er befindet sich komplett innerhalb der suggerierten Erlebnisse. Bei dieser Form werden die Tranceerlebnisse spontan vergessen. |
Tieftrancen werden relativ selten für spezielle Zwecke angewendet. Für viele therapeutische Zwecke ist eine leichte, häufiger aber eine mittlere Trance ausreichend. Der Ablauf lässt sich meist einteilen in die Einleitung der Hypnose (Induktion), dem Folgen (Pacing) und später Führen (Leading) des hypnotischen Erlebens sowie der Reorientierung des Hypnotisierten. Hauptindikationen für Hypnotherapien sind Ängste, Depressionen, Schmerzen, psychosomatische Störungen, Süchte und Selbstwertstörungen. Eine große Rolle spielt die Hypnose in der Zahnmedizin bei der Behandlung von Würgen, Knirschen, Kiefergelenkbeschwerden, Ängsten und zur Kontrolle von Blutungen im Mundbereich. Bei Infektionen und Krebserkrankungen kann Hypnose zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden; in der Geburtshilfe zur Erleichterung der Geburt. |
|
Wichtigste Voraussetzung für eine Hypnose ist das Vertrauen in den Therapeuten (die Hypnose muss zugelassen werden). Gegen den Willen des Patienten ist eine ausreichende Trancetiefe kaum zu erreichen. Auch ist es kaum möglich, jemanden in Trance auszufragen (die PIN - Zahl des Sparkontos bleibt auch weiterhin geheim !) oder zu etwas anzuleiten, was er nicht möchte (in einem Krimi gab es mal einen Mord in Hypnose, das ist natürlich völliger Unsinn). Im Gegensatz zu landläufig geäußerten Vorstellungen übt der Therapeut keine magische Macht über seine Patienten aus. Der Therapieprozess basiert vielmehr auf einem vertrauensvollen Kontakt zum Therapeuten, auf klaren Vereinbarungen über das Ziel der Behandlung sowie auf der aktiven Mitarbeit des Patienten. Bei ausreichender Motivation des Patienten, genügend Erfahrung und persönliche Integrität des Therapeuten ist mit modernen Methoden der Hypnotherapie nahezu jeder Mensch hypnotisierbar. Viele Menschen empfinden Hypnose als sehr angenehm; dabei ist sie bei sachgerechter Ausführung hochwirksam und effektiv und erfüllt alle Anforderungen an eine moderne medizinische Therapie. |
|
In unserer Praxis wird die Hypnose zur adjuvanten Krebstherapie sowie unterstützend bei der Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduktion (Privatleistungen) eingesetzt. |
|
| Interesse ? Fragen Sie uns !!! | |
| Weitere Informationen unter: | |
| www.werner-eberwein.de | |
| www.hypnose-dgh.de | |
| http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose | |